Straktur, was ist das?
Normalerweise beginnt eine Erregung beim Rezeptor und endet am Erfolgsorgan. Dabei durchläuft die Erregung mehrere Neurone und mehrere Areale. Bei Funktion, z.B. dem Erkennen eines Gegenstandes, verlaufen Erregungen parallel, kon- und divergieren.
Sichtbar wird dies als Erregungsmuster (auch Aktivitätsmuster genannt). Das Erkennen eines Apfels entspricht ein spezielles Muster, bei einer Birne ist das Muster ähnlich, aber nicht identisch. Ansonsten wäre es nicht möglich, eine Birne vom Apfel zu unterschieden.
Wie nun die erfüllende Substanz der jeweiligen Erregungsmuster bezeichnen? Vorschlag: STRAKTUR
Straktur ist die neuronale Substanz, welche eine Funktion, z.B,. das Erkennen eines Apfels, ermöglicht. Eine Straktur bündelt also spezielle und ganz filigrane Erregungsleitungen.
Bisher werden Areale und Kerne als funktionelles Teil gesehen (Modell des modular tätigen Gehirns). Straktur dagegen gliedert funktionell in Bündel von Erregungsleitungen. Eben jene bei Funktion tätigen Erregungsleitungen.
Was ergibt die neue funktionelle Gliederung?
| Bisher: Gliederung in lokale Strukturen (Areale und Kerne) |
Neu: Gliederung in Bündel spezifischer Erregungsleitungen (Erregungsmuster) |
- Areale und Kerne bestehen aus Nervengewebe, also aus einem Geflecht von Neuronen und Gliazellen.
- Die Funktion im Verbund mehrerer Areale realisiert.
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- Erregungsleitungen dagegen bestehen nur aus Neuronen. Gliazellen, speziell die Astrozyten, befinden sich zwischen diese Leitungen. Die Astrozyten ernähren, entsorgen, kontrollieren usw.
- Die Funktion wird durch ein funktionelles Teil erfüllt.
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Eine These zur Funktion der Astrozyten folgt ...
Die Ignoranz der politischen und wissenschaftlichen Elite zum Existierenden fördert das Extreme.
August 2010